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Werden Sie iPhone Millionär! Unsere Top 10 App Erfolgsfaktoren

by ralf.rattay

Lieber Google-Surfer, vielen Dank für Ihren Besuch. Rascasse GmbH ist eine Unternehmensberatung mit Fokus auf eCommerce, Social Media und Apps. Einen Überblick finden Sie in unserem Profil. Wir veröffentlichen jede Woche unsere Linkempfehlungen.

Zugegeben. Der Titel ist reißerisch. Wir meinen hier auch nicht den Euro-Millionär. Aber eine Million Downloads? Warum nicht! Ein sportliches, aber erreichbares Ziel.

Zunächst ein paar Fakten

  • Im App Store gibt es über 250.000 Apps.
  • Die wenigsten davon erreichen mehr als 100.000 Downloads
  • Die typische Erwartungshaltung: Geringe Entwicklungskosten und hoher Impact
  • Das Gegenteil ist oft der Fall.

Was also unterscheidet die erfolgreichen von den übrigen Apps?

Wir haben in der Vergangenheit verschiedene Apps entwickelt und verantwortet. Hier sind unsere 10 besten Tipps, die wir bei der Entwicklung für unsere Kunden berücksichtigen.

#1 Das Konzept umfasst Start-Feature und Ausbaustufen.

Viele Fehler werden schon in der Konzeptphase gemacht. Eine App ist keine einmalige Angelegenheit. Entwickeln Sie direkt zum Start eine Feature-Roadmap, und aktualisieren Sie die App alle zwei bis drei Monate. Planen Sie kurz nach dem Launch kürzere Entwicklungszyklen – Ihre Nutzer werden schnell Feedback via iTunes Store liefern! Reagieren Sie zügig, so erreichen Sie Top-Bewertungen.

Besonders zum Start gilt: Keep it simple, stupid! Überfrachten Sie die App nicht mit zu vielen Funktionen. Gehen Sie den Apple typischen Weg: Kernfunktionen reichen.

#2 Beachten Sie den Nutzungskontext.

Es gibt zahlreiche Nutzungs-Studien zum iPhone (und ganz neu auch zum iPad)

Lesen Sie diese Studien – Sie müssen das Rad nicht neu erfinden! Unsere Erfahrung: Optimieren Sie die App auf zwei Nutzungskontexte:

  • Unterwegs: Der Nutzer hat nur wenige Minuten und möchte innerhalb dieser Zeit unterhalten werden. Finden Sie User Journeys, die nur wenige Minuten dauern.
  • Zu Hause: Das iPhone ist ein typisches Nebenbei-Medium. Vor allem parallel zum Fernsehen. Der Nutzer ist entspannt und nutzt das iPhone lange, teilweise über Stunden.

Die besten Apps bedienen beide Situationen. Dies ist aber kein Muss. Der größte Fehler ist zu versuchen, einen Kompromiss für beide Nutzungskontexte herbeizuwurschteln. Wenn schon, denn schon!

#3 Nicht alle iPhones sind Always-On.

Viele iPhone-Besitzer haben keine Daten-Flats. Wenn Sie die Möglicheit haben, eine in sich geschlossene App zu entwickeln, die nicht bei jedem Start online sein muss, dann machen Sie das. Versuchen Sie in jedem Fall die zum Start notwendigen Daten minimal zu halten.

#4 (Usability) Standards nutzen.

Auch für das iPhone gilt: Nutzen Sie Standards, sowohl technologisch als auch hinsichtlich der Usability. Es gibt zahlreiche Dokumentationen, wie diese hier direkt von Apple.

Greifen Sie zurück auf das von anderen Apps gesetzte Dominant Design. Zwingen Sie den Nutzer nicht, sich in Ihrer App eine neue Navigation erarbeiten zu müssen. Er sollte sich ohne großes Nachdenken zurechtfinden können .

#5 Liebe zu Details: Das Begeisterungsfeature.

Wir haben es häufig erlebt, dass Nutzer vor allem die besonderen Kleinigkeiten lieben – und diese dann im iTunes Store bei ihrer positiven Bewertung aktiv ansprechen. Im letzten Jahr war dies die Schüttelfunktion, die als Zufallsgenerator genutzt wurde. Dafür gibt es heute keine Jubelstürme mehr. Welches Detail könnte Ihre Nutzer begeistern?

Wir nutzen zur Klassifikation der Funktionen das KANO-Modell.

Verorten Sie im Team alle Funktionalitäten Ihrer App. Erkennen Sie, wo die Potenziale stecken. Und wo Sie Geld sparen können.

#6 Updates als Touchpoint nutzen.

Eine App ist nie fertig, sie sollte kontinuierlich weiter entwickelt werden. Planen Sie dies in Ihrem Budget unbedingt ein. Updates sind auch ein gutes Marketingtool. Sie helfen, den Nutzer an die App zu erinnern. Kommunizieren Sie das Update und betonen Sie den neuen Mehrwert:

Gehen Sie ausdrücklich auf Nutzerwünsche ein, sagen Sie, wenn Sie Nutzerideen umgesetzt haben. Bitten Sie Ihre Nutzer, ihre Wertung im iTunes Store gegebenenfalls anzupassen.

#7 Bewertungen sind wichtig.

Gute Download- und Verkaufszahlen erreichen Sie nur durch Top-Bewertungen im Store. Häufig sind viele Nutzer zwar zufrieden, aber selten bereit eine Rezension zu schreiben. Nach Möglichkeit schaffen Sie in der App eine Situation, in der Sie den Nutzer in den Store linken. Am besten, nachdem er das Begeisterungsfeature (siehe #5) genutzt hat.

Leider gibt es immer mehr Anbieter, bei denen Sie positive Bewertungen einkaufen könnten. Wir raten dringend ab. Glaubwürdigkeit können Sie nicht kaufen.

#8 Nutzer müssen Ihre App leicht finden können.

Mittlerweile gibt es weit über 250.000 Apps im Store. Zu Beginn werden Sie natürlich viele Downloads erzielen, wenn Sie in den Top-Listen erscheinen. Aber nach ein paar Wochen kommt der Traffic über die Store-Suche. Darum ist ein aussagekräftiger Titel entscheidend, der den Mehrwert der App transportiert. Haben Sie eine Wasserwaage-App entwickelt, dann sollte sie auch so heißen.

Stecken Sie Zeit in die App-Store Seite. Ähnlich wie SEO-Maßnahmen auf Ihrer Webseite sollten auch hier Keywords eingebaut werden. Versuchen Sie mit wenigen Screenshots die Begeisterungsfunktionen zu zeigen, und stellen Sie Erfolgsmeldungen in die Seite ein!

#9 Testen nicht unterschätzen.

Nicht alle Auftraggeber haben selbst iPhones. Diese sind aber unumgänglich zum Testen. Zwar gibt es Emulatoren, diese können jedoch nicht die gesamte User Experience vermitteln. Planen Sie mehrere Testgeräte ein, und finden Sie einen guten Kurierdienst. Wir haben häufig iPhones spontan zum Kunden schicken müssen. Mit den iPads wird es ähnlich laufen.

#10 Soll die App was kosten? Wenn ja – wieviel?

Unsere Apps sind bisher alle kostenlos, den meisten Unternehmen ist Reichweite wichtiger als Umsätze.

Wir beobachten, ähnliche wie andere Branchenexperten rückläufige Preise, wohl auch und gerade durch die höherpreisigen iPad-Apps.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Realisierung Ihrer iPhone oder iPad App. Sprechen Sie uns gerne an! Download des Artikels.

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