Wofür sie verwendet wird
- Standortauswahl für Geschäfte, Filialen und Veranstaltungsorte.
- Gebietsplanung, damit jedes Vertriebsgebiet ein vergleichbares Potenzial aufweist.
- Regionale Medienverteilung entsprechend den Nachfrageschwerpunkten.
- Out-of-Home-Planung dort, wo die relevante Zielgruppe vorbeikommt.
- Expansionsplanung: In welche Regionen oder Städte soll man expandieren und in welcher Reihenfolge?
- Direktwerbung und lokale Verteilung nach Postleitzahl statt landesweit.
Die Datenebenen
- Bevölkerungszahlen und demografische Daten aus offiziellen Statistiken: zuverlässig, ändern sich nur langsam.
- Kaufkraft- und Haushaltsindikatoren, die in der Regel auf Postleitzahlenebene modelliert werden.
- Infrastruktur: Straßen, öffentlicher Nahverkehr, Fahrzeiten.
- Wettbewerb: Wer ist bereits vor Ort?
- Nachfragesignale: Die Ebene, die sich am stärksten verändert hat, da beobachtetes Verhalten nun auf dieselben räumlichen Einheiten heruntergebrochen werden kann.
Wo klassische Daten an ihre Grenzen stoßen
Die gängigen Ebenen beschreiben, wie ein Gebiet aufgebaut ist: Wer dort wohnt, was die Leute verdienen, wie das Straßennetz aussieht. Sie beschreiben das Potenzial, nicht das Interesse. Zwei Postleitzahlen mit identischer Bevölkerungsstruktur und Kaufkraft können sich in der Nachfrage nach einer bestimmten Marke oder Kategorie deutlich unterscheiden, und nichts in den strukturellen Ebenen zeigt das an. Viele Fehler bei der Standortwahl entstehen dadurch, dass man nur über die erste Art von Daten verfügt.
Häufige Fehler
- Kaufkraft als Indikator für das Interesse. Sie zeigt, wer kaufen könnte, nicht wer kaufen will.
- Radius statt Fahrzeit. Siehe Einzugsgebiet.
- Bevölkerungskarten. Ohne Berücksichtigung der Bevölkerungszahl zeigen alle Karten nur die großen Städte.
Wie Rascasse ihn verwendet
Rascasse ergänzt die strukturellen Datenebenen um die Nachfrageebene, anstatt sie zu ersetzen: Zielgruppenkonzentration für über 50.000 Marken sowie für Vereine, Künstler, Veranstaltungen und Medien, nach Region und Stadt und, sofern verfügbar, bis hin zur Postleitzahl, in über 200 Ländern.
Verwandte Use Cases: Standortplanung, Local Targeting & OOH, internationale Expansion.
