Audience-Intelligence-Glossar
Markenaffinität ist ein Maß dafür, wie überproportional ein Zielgruppensegment sich mit einer Marke beschäftigt, ihr folgt oder nach ihr sucht — verglichen mit einer Basispopulation. Sie wird als Multiplikator ausgedrückt: Eine Affinität von 2,0× bedeutet, dass dieses Segment mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit mit der Marke interagiert wie eine durchschnittliche Person der Referenzgruppe.
Affinität ist eine relative Kennzahl und kein roher Popularitätswert. Eine Marke mit 5 Millionen Fans und eine Marke mit 50.000 Fans können beide innerhalb eines bestimmten Segments eine hohe Affinität zeigen — entscheidend ist die Konzentration, nicht die Größenordnung. Genau das macht Affinität für das Targeting nützlich: Sie zeigt Ihnen, wo eine Marke überdurchschnittlich vertreten ist – nicht nur, wie groß sie ist.
Die allgemeine Formel hinter jeder Affinitätskennzahl lautet:
Affinität = (Anteil des Segments, der sich mit der Marke beschäftigt) ÷ (Anteil der Basispopulation, der sich mit der Marke beschäftigt)
Beispiel: 8 % der NFL-Fans suchen nach einer Marke, in der US-Gesamtbevölkerung sind es 4 % → 2,0× Affinität bei NFL-FansRascasse berechnet Affinität aus anonymisierten Suchverhaltens- und Social-Signalen aus über 12 digitalen Quellen, laufend aktualisiert. Für die Interpretation eines Affinitätswerts sind zwei Eigenschaften wichtig:
Jedes Entity-Profil auf Rascasse — Marken, Sportteams, Prominente, Medienmarken — zeigt zwei Affinitätssichten:
Beide Affinitätssichten im Kontext echter Profile ansehen: Adidas in den Vereinigten Staaten oder Borussia Dortmund in Deutschland.
Affinitätsdaten beantworten eine andere Frage als Reichweitendaten. Reichweite sagt Ihnen, wie viele Menschen erreichbar sind; Affinität sagt Ihnen, welche Zielgruppen am ehesten reagieren — was direkt entscheidend ist für: